Zu den Referenten des traditionell im September stattfindenden Private Banking Summit von Euroforum gehörten unter anderem Walter Berchtold, CEO Private Banking, Credit Suisse, Boris Collardi, CEO, Bank Julius Bär, und Pierre de Weck, Member of the Group Executive Committee, Deutsche Bank, London. Der Trend im internationalen Private Banking ging in den vergangenen Monaten weg von alternativen Investitionen, Aktien und strukturierten Produkten und hin zu reinen Geldmarktkonten (21% wird bar gehalten), was die Margen ins Rutschen gebracht hat. Die Ausbildung der Kundenberater und Rückgewinnung des Kundenvertrauens rücken in den Mittelpunkt der Strategien. Über die künftige Ausbildung der Berater berichtete Harry Hürzeler, Vorsitzender des Vorstandes des Swiss Finance Institute.

Was der Wegfall des fiskalischen Bankgeheimnisses und die neuen Doppelbesteuerungsabkommen bedeuten, diskutierten auf dem Podium Konrad Hummler, Partner Wegelin & Co. und Vorsitzender der Schweizerischen Vereinigung der Privatbankiers, sowie Charles Hamer, Administrateur Délégué, Crédit Agricole Luxembourg Private Bank, und Vorsitzender des luxemburgischen Verbandes der Privatbanken.

David Darst, Chief Investment Strategist bei Morgan Stanley in New York, und Robert Parker, Vice Chairman Asset Management bei Credit Suisse in London, gaben Investment-Empfehlungen. Fazit für den Anleger: Die Rezession ist vorbei, aber die Zinsen bleiben niedrig. Mehr als 5% langfristige Renditen sind mittelfristig nicht zu erwarten.

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