Gategroup erwartet für das laufende vierte Quartal tiefere Volumen als ursprünglich vorausgesehen. Hauptgrund sei die Abkühlung in der Flugbranche in Europa und Nordamerika, teilte das Cateringunternehmen mit.

Gategroup kämpft zudem mit Problemen bei den 2010 getätigten Übernahmen in Kanada und Indien. In Kanada, wo Gategroup das Flug- und Eisenbahngeschäft des Restaurantbetreibers Cara kaufte, fallen Mehrkosten zum Abschluss der Gesamtarbeitsverträge an.

In Indien belasten die schlechte Lage der lokalen Fluggesellschaften und signifikant gestiegene Rohmaterialkosten auch das Geschäft des grössten Airline-Caterers Skygourmet, an dem die Gategroup mit 74 Prozent eingestiegen war.

Gesamtumsatz auf gleichem Niveau

Der Gesamtumsatz von Gategroup sei im Wesentlichen auf gleichem Niveau wie in der Vorjahresperiode geblieben, hiess es weiter. Bei konstanten Wechselkursen wäre er um 14 Prozent gestiegen, vor allem dank der Übernahmen in Kanada und Indien.

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 2,65 Milliarden bis 2,7 Milliarden Franken. Dies liege im Rahmen der Prognose eines Umsatzes von 3,0 Mrd. Fr. bei konstanten Wechselkursen.

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Bei den Margen muss Gategroup hingegen kürzer treten: Das Unternehmen stellt noch eine operative Marge (EBITDA-Marge) von 7,4 bis 7,7 Prozent in Aussicht. Im August hatte Unternehmenschef Andrew Gibson noch 8,0 bis 8,5 Prozent angekündigt. Für 2012 erwartet er nun eine «flache Volumenentwicklung und keine Margenverbesserung».

(laf/awp)