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Hausdurchsuchungen bei Julius-Bär-Kunden in NRW

Die Daten sollen sich auf einer CD befunden haben. (Bild: Keystone)

In NRW wird es immer heisser für Steuersünder. Laut einem Medienbericht haben Fahnder die Häuser mehrerer Privatkunden von Julius Bär durchsucht.

Veröffentlicht am 22.08.2012

Steuerfahnder des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen haben gemäss einem Bericht des deutschen «Manager Magazins» mehrere Hausdurchsuchungen bei Kunden der Privatbank Julius Bär durchgeführt. Die Daten der Kunden hätten sich auf einer CD befunden, die den deutschen Ermittlern zugespielt worden sei, schreibt das «Manager Magazin».

Julius Bär wollte sich gegenüber dem deutschen Magazin nicht zu möglichen Ermittlungen gegen ihre Kunden äussern. Die Bank rate ihren Kunden schon seit einiger Zeit, ihren Steuerstatus mit Hilfe von Experten zu überprüfen, wird ein Julius-Bär-Sprecher zitiert.

Julius Bär hatte sich im Frühling 2011 mit den deutschen Behörden auf eine Zahlung von 50 Millionen Euro geeinigt, um ein mögliches Verfahren wegen unversteuerter Kundenvermögen abzuwenden. Die Bank betreut deutsche Kunden sowohl aus der Schweiz als auch in Deutschland selbst.

(laf/vst/sda)

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