HBM Healthcare Investments hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 (per Ende Juni) etwas weniger Gewinn erzielt. Das Management sprach von einem ausgezeichneten Start in das neue Jahr. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Markt für Übernahmen im Gesundheitssektor unverändert aktiv bleibt und es daher zu weiteren Verkäufen und Börsengängen von Portfoliounternehmen kommt.

In den Monaten April bis Juni erzielte HBM einen Gewinn von 48,2 Millionen Franken nach einem Vorjahreswert von 64 Millionen. Der Aktienkurs stieg in der Berichtsperiode auf 84.55 von 75.50 Franken. Unter Einschluss einer Barausschüttung von 3.00 Franken je Aktie, die am 27. Juni erfolgte, resultierte damit ein Wertzuwachs von 16 Prozent. Der innere Wert je Aktie (NAV) stieg um 6 Prozent auf 112.71 Franken, wie die an der SIX kotierte Beteiligungsgesellschaft mitteilt.

Positive Aktienkursentwicklungen

Zum Quartalsgewinn trugen die Finanzanlagen insgesamt 61,5 Millionen bei, wobei die grössten Beiträge aus positiven Aktienkursentwicklungen bei Pacira Pharmaceuticals (29,3 Millionen), Ophthotech (15,2 Millionen) und Skyepharma (14,7 Millionen) stammten, wie es weiter hiess. Die börsenkotierte US-amerikanische Firma Ophthotech gab im Mai den Abschluss einer Lizenzvereinbarung mit Novartis bekannt über die exklusive Vermarktung des Augenheilmittels Fovista durch Novartis ausserhalb der USA.

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HBM geht davon aus, dass der Markt für Übernahmen im Gesundheitssektor unverändert aktiv bleibt. Die Visibilität im Portfolio sei deutlich höher als in früheren Jahren. Die Gesellschaft rechnet deshalb mit weiteren Verkäufen und Börsengängen von Portfoliounternehmen «unter Anwendung klar strukturierter Prozesse». Bei den grossen kotierten Unternehmen gebe es weiterhin erhebliches Wertpotenzial; mit marktbedingten Volatilitäten sei zwischenzeitlich zu rechnen.

(awp/se)