Der Hedgefonds Knight Vinke drängt die Grossbank UBS erneut zur Abspaltung ihrer Investmentbanking-Aktivitäten. UBS müsse «radikal» geschrumpft werden, forderte der Investor in zwei separaten Schreiben an das Kreditinstitut, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch berichtet.

Das Investmentbanking sei nicht überlebensfähig und müsse deshalb abgegeben werden, damit sich das Geldhaus auf seine Vermögensverwaltung konzentrieren könne. Der Investmentbanking-Bereich erhalte nach wie vor «riesige Zuschüsse» vom Rest der Bank. Zudem benötige das Finanzinstitut eine neue Strategie und möglicherweise ein neues Management.

Bereits der zweite Versuch von Knight Vinke

Ein UBS-Sprecher sagte, die Bank äussere sich zu dem Schreiben nicht. Die UBS hält am 7. Mai eine Aktionärsversammlung ab.

Knight Vinke, der rund ein Prozent an UBS hält, hatte die Bank bereits vor rund zwei Jahren in einem offenen Brief zu einem solchen Schritt aufgefordert. Er ist überzeugt, dass die Bank sich besser entwickelt, wenn sie sich auf die Vermögensverwaltung beschränkt.

(sda/gku)