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Wachstum
Heimmarkt beflügelt Quartal von Swiss Life

Logo von Swiss Life: Guter Start ins Jahr. Keystone

Der Lebensversicherer hat im ersten Quartal von guten Geschäften in der Schweiz profitiert. Dazu beigetragen hätte vor allem die gute Nachfrage von kleinen und mittleren Unternehmen.

Veröffentlicht am 12.05.2015

Der Lebensversicherer Swiss Life hat im ersten Quartal 2015 die Erlöse deutlich steigern können. Die Prämieneinnahmen wuchsen um 7 Prozent auf 7,4 Milliarden Franken, in Lokalwährungen beträgt die Zunahme gar 11 Prozent.

Auch die Kommissions- und Gebührenerträge sprudelten kräftiger und legten um 6 Prozent (in Lokalwährung plus 15 Prozent) auf 316 Millionen Franken zu. Swiss Life Asset Managers verzeichnete in den ersten drei Monaten 2015 im Geschäft mit externen Kunden Nettoneugeldzuflüsse von 1,5 Milliarden Franken, wie der Konzern weiter mitteilte.

Robuste direkte Anlageerträge

Swiss Life sei im ersten Quartal 2015 in einem Umfeld mit nochmals tieferen Zinsen gut gestartet, wird Gruppenchef Patrick Frost zitiert.

Dank robusten direkten Anlageerträgen habe Swiss Life im ersten Quartal eine (nicht annualisierte) Nettoanlagerendite von 0,9 Prozent erreicht nach 1,0 Prozent in der Vorjahresperiode. Gewinnzahlen nennt das Unternehmen nicht.

Vom Heimmarkt profitiert

Zum Wachstum der Prämieneinnahmen trug insbesondere der Heimmarkt bei: In der Schweiz erreichte Swiss Life eine Zunahme um 8 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken. Dazu beigetragen haben laut den Angaben sowohl die weiterhin hohe Nachfrage von kleinen und mittleren Unternehmen nach Vollversicherungslösungen als auch das Wachstum im Geschäft mit individuellen Lebensversicherungen.

In Frankreich beliefen sich die Prämien auf 1,1 Milliarden Franken; dies entspricht einem Anstieg in lokaler Währung von 8 Prozent, umgerechnet in Franken resultierte hingegen eine Abnahme um 5 Prozent.

Weniger Einnahmen in Deutschland

In Deutschland schrumpften die Prämieneinnahmen auch in Lokalwährung um 4 Prozent und umgerechnet um 16 Prozent auf 355 Millionen Franken. Dagegen legte die Sparte International mit dem restlichen Auslandgeschäft um 50 Prozent (respektive 69 Prozent in Lokalwährung) auf 606 Millionen Franken zu.

(sda/dbe/ama)

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