Der niederländische Bierbrauer hat 2011 zwar mehr Umsatz gemacht, aber wegen höherer Kosten unter dem Strich weniger verdient. Konkret kletterte der Umsatz im letzten Jahr zwar um 3,6 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro. Der Gewinn fiel gegenüber 2010 jedoch um 1,4 Prozent auf 1,43 Milliarden Euro. Schuld an dieser Entwicklung sind laut Heineken die steigenden Preise für Inhaltsstoffe, die Werbung und Infrastruktur.

Mit diesem will deer Konzern bis 2014 über 500 Millionen Euro einsparen. Damit nicht genug: Die Preiserhöhungen dürften im laufenden Jahr weitergehen. So erwartet Heineken insbesondere bei der Braugeste eine weitere Verteuerung. Um die Zusatzausgaben abzufedern, kündigte die Unternehmensleitung derweil ein Sparprogramm an, bei dem auch die Anzahl Stellen reduziert werden soll.

Keine Massnahmen in der Schweiz geplant

Die Stellenreduktion soll gemäss Medienmitteilung über natürliche Fluktuation erfolgen. In der Schweiz sind keine personellen Massnahmen geplant, wie eine Heineken-Sprecherin auf Anfrage sagte. Genaue Angaben über den hiesigen Markt gibt Heineken nicht bekannt. Die 1864 gegründete Brauerei ist nach AB Inbev und SABMiller der drittgrösste Bierhersteller der Welt. In der Schweiz besitzt Heineken unter anderem die Marken Haldengut, Calanda und Eichhof.

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(muv/sda)