Die US-Behörden geben grünes Licht für die Fusion des Schweizer Zementkonzerns Holcim und der französischen Lafarge. Damit lägen alle für den im Juli 2015 erwarteten Abschluss der Transaktion notwendigen wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen vor, teilte Holcim mit.

Holcim und Lafarge präsentierten zudem gleichzeitig die abschliessende Liste an Veräusserungen, mit denen die Unternehmen den Anforderungen der Behörden entsprächen, heisst es in der Mitteilung weiter. Darunter sind in den USA auch - wie bereits im April mitgeteilt - ein Zementwerk in Davenport (Iowa) und sieben Verladestationen von Lafarge. Holcim wird die Zementzerkleinerungsanlagen in Skyway (Illinois) und Camden (New Jersey) sowie die Verladestationen in Massachusetts, Michigan und Illinois wie auch sämtliche Aktiven von Holcim in Kanada verkaufen.

Die Veräusserungen stehen noch unter dem Vorbehalt des Abschlusses der Fusion, einschliesslich eines erfolgreichen öffentlichen Tauschangebots an die Aktionäre von Lafarge und der Genehmigung durch die Aktionäre von Holcim.

(awp/sda/chb)