Hello ist endgültig am Boden: Die Basler Chartergesellschaft hat beim Gericht die Eröffnung des Konkursverfahrens beantragt, weil während des vorangegangenen Konkursaufschubs keine Lösung gefunden wurde. 

Damit verlieren 155 Mitarbeiter ihre Stelle. Damit aber nicht genug: Wie der «Tages-Anzeiger» in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, sind die Verwaltungsräte von Hello nicht mehr gewillt, die Löhne der Angestellten zu bezahlen - obwohl dies den Mitarbeitern noch vor einigen Wochen versprochen wurde.

Immerhin: Laut «Tages-Anzeiger» sei die Führungsriege möglicherweise dazu bereit, bis Ende Januar 2013 die Differenz des früheren Gehalts zur Arbeitslosenentschädigung zu übernehmen. 

Darüber hinaus schreibt der «Tages-Anzeiger», dass sich Moritz Suter vor der Hello-Belegschaft abfällig über seinen früheren Finanzchef geäussert haben soll. Demnach beklagte sich Suter darüber, dass er von diesem über die wahre finanzielle Lage der Firma getäuscht worden sei. 

Weder Robert Somers, der letzte CEO, noch Moritz Suter nahmen zum Artikel der Tageszeitung Stellung. 

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(muv/jev)