Der neue Chef des grössten Schweizer Krankenversicherers Helsana bereitet seine rund 2 Mio Kunden auf den nächsten Prämienschock vor. «Die Erhöhung wird spürbar sein», sagt Daniel Schmutz, CEO Helsana, in seinem ersten Interview nach seinem Amtsantritt am 1. Juli 2010. Der Anstieg für 2011 werde jedoch tiefer ausfallen als 2010, als die Helsana-Prämien im Schnitt um 9% angehoben wurden. Der Dachverband Santésuisse rechnet mit einer durchschnittlichen Erhöhung von 7 bis 10% für die gesamte Branche. Bei einzelnen Kassen dürfte der Aufschlag wegen fehlender Reserven gar höher ausfallen.

Arg in der Kritik steht der ehemalige Gesundheitsminister Pascal Couchepin, der bei den Krankenkassen den Abbau ihrer Reserven angeordnet hatte. Damit wurden die Prämien künstlich tief gehalten. Gleichzeitig sind aber die Reservepolster der Versicherer dünn geworden. «Entsprechend mussten Korrekturmassnahmen wie die vergangenen Prämienerhöhungen vorgenommen werden», sagt Schmutz.

Arg in der Kritik steht der ehemalige Gesundheitsminister Pascal Couchepin, der bei den Krankenkassen den Abbau ihrer Reserven angeordnet hatte. Damit wurden die Prämien künstlich tief gehalten. Gleichzeitig sind aber die Reservepolster der Versicherer dünn geworden. «Entsprechend mussten Korrekturmassnahmen wie die vergangenen Prämienerhöhungen vorgenommen werden», sagt Schmutz.

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