Die Helvetia Gruppe hat im Geschäftsjahr 2012 den Gewinn um 18 Prozent auf 342,2 Millionen Franken gesteigert. Das Geschäftsvolumen ging leicht um 2,7 Prozent auf 6,98 Milliarden zurück, wie der Versicherer schreibt. Den Aktionären wird die Ausschüttung einer Dividende von 17 Franken je Aktie vorgeschlagen, nachdem zuvor 16 Franken ausgeschüttet worden waren.

Angesichts des anhaltend anspruchsvollen europäischen Marktumfeldes habe die Helvetia eine erfreuliche Leistung gezeigt, wird CEO Stefan Loacker in der Mitteilung zitiert. Das Nicht-Lebengeschäft habe mit einer «sehr guten» Gewinnkraft überzeugt. So verbesserte sich die Combined Ratio gegenüber dem Vorjahr auf 93,5 Prozent nach 95,6 Prozent.

Das Eigenkapital der Versicherungsgesellschaft belief sich per Ende 2012 auf 3,80 Milliarden Franken, Ende 2011 hatte es 3,38 Milliarden betragen. Dabei errechnet sich eine Eigenkapitalrendite von 9,2 Prozent nach 8,6 Prozent und die Solvenzrate wird mit 229 Prozent nach 221 Prozent vor Jahresfrist angegeben. Mit den Kapitalanlagen erzielte die Helvetia eine Anlageperformance von 5,5 Prozent nach 3,6 Prozent.

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Die Helvetia hat die Markterwartungen mit den Kennzahlen übertroffen. Im Vorfeld wurden ein Gewinn von durchschnittlich (AWP-Konsens) 339 Millionen Franken und ein Eigenkapital von 3,62 Milliarden erwartet. Die Prognosen für die Combined Ratio reichten von 94,1 Prozent bis 94,9 Prozent (Konsens: 94,5 Prozent).

(tke/chb/awp)