Helvetia-Präsident Pierin Vincenz will die Kooperation mit der Bankengruppe Raiffeisen ausbauen. Man müsse «offen sein für neue Ideen», sagt er zur «Handelszeitung». «Die Zusammenarbeit hat sich bewährt und wird weiter vertieft.» Auf Nachfrage betont er, das sei keine Strategieänderung. Das sei schon bisher in der neuen Helvetia-Strategie vorgesehen gewesen.

Gedankenspiele für neue Online-Angebote

Möglicher Bereich für neue Formen der Kooperation ist der Online-Kanal. Vincenz sagt, er könne sich eine gemeinsame Plattform von Raiffeisen und Helvetia vorstellen. Pfannenfertig auf dem Tisch liege das aber noch nicht.

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Man müsse wegkommen von einer reinen Produktesicht, sagt Vincenz. «Es geht um einen Rundumblick auf den Kunden.» Für Aussagen zu neuen Angeboten dieser Art sei es aber noch zu früh. Mehr dazu soll offenbar im September bei der Bekanntgabe der Halbjahresergebnisse gesagt werden.

Umsetzung unter CEO Philipp Gmür

Die Aussagen kommen eine Woche, nachdem Helvetia angekündigt hat, dass CEO Stefan Loacker die Führung per Ende August an den heutigen Schweiz-Chef Philipp Gmür übergeben wird. Loacker hatte zuletzt kein Geheimnis daraus gemacht, dass er kein Freund einer engeren Kooperation zwischen den beiden Gesellschaften sei.

Bezüglich seines Rücktritts sagt Loacker der «Handelszeitung», er habe Vincenz schon vor längerem angekündigt, dass er seine berufliche Planung überdenke. Die Nachfolge durch Gmür habe dann eine zügige Führungsübergabe ermöglicht. «Es gibt niemanden, dem ich das Amt lieber übergeben würde als Philipp Gmür

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