Der französische Luxuswarenhersteller Hermes trotzt der globalen Wirtschaftflaute. Dank einer regen Nachfrage nach Seidenprodukten, Modeaccessoires und Konfektionskleidung steigerte der Konzern seinen Umsatz im ersten Quartal überraschend kräftig um 12,8 Prozent auf rund 857 Millionen Euro.

Aber auch Hermes bekommt die Konjunkturabkühlung in China zu spüren. Unter anderem deswegen verlangsamte sich das Wachstum im Lederwarengeschäft auf 7 Prozent von noch 15 Prozent im vierten Quartal 2012.

Zudem ging der Verkauf von Armbanduhren leicht zurück. Dennoch läuft es besser als bei dem heimischen Rivalen LVMH, dessen Mode- und Ledergeschäft zu Jahresanfang um lediglich 3 Prozent zulegte.

Die Anleger zeigten sich zufrieden: Die Hermes-Aktie legte 1,3 Prozent zu. Hermes ist für seine Seidentücher und die nach den Schauspielerinnen Jane Birkin und Grace Kelly benannten Handtaschen bekannt, die um die 12'000 Euro kosten und vor allem in Asien gefragt sind. Zudem vertreibt das Unternehmen neben Bekleidung und Uhren auch Schmuck und Parfüm.

(jev/tno/reuters)

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