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Technologie
Hersteller von Akkus für E-Autos klagt Apple an

Apple-Filiale: Der Konzern wagt sich wohl auf neues Terrain. Keystone

Ein Hersteller von Akkus für Elektroautos verklagt Apple wegen der Abwerbung von Top-Technikern aus seinem Unternehmen. Ein weiterer Hinweis, dass der Technikgigant an einem Auto bastelt.

Veröffentlicht am 19.02.2015

In den USA verdichten sich die Hinweise darauf, dass Apple an der Entwicklung eines eigenen Autos arbeitet. Der Hersteller von Akkus für Elektro-Autos A123 Systems warf dem Technologiekonzern Abwerbung von Top-Technikern vor und reichte bei einem Bundesgericht in Massachusetts Klage ein.

Ziel von Apple sei es, in grossem Stil eine eigene Akku-Sparte aufzubauen. Begonnen habe die Abwerbung von A123-Mitarbeitern im Juni 2014. Die Techniker hätten unter Verletzung ihres Arbeitsvertrages nach ihrem Wechsel zu Apple an ähnlichen Projekten wie bei A123 gearbeitet. A123 Systems ist ein Pionier bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus für Grossgeräte, darunter auch Autos.

Wettkampf mit Tesla

Bereits vergangene Woche hatte es in Industriekreisen geheissen, Apple werbe Fachleute auf dem Gebiet von Autosystemen ab, darunter von Tesla. Nach Google arbeite auch der Technologiegigant an fahrerlosen Elektro-Autos. Dabei gehe es nicht nur um die Entwicklung von Software oder einzelner Komponenten, sondern um den Bau des kompletten Fahrzeuges.

(reuters/me/dbe)

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