Schwächere PC- und Drucker-Verkäufe haben den Gewinn von Hewlett-Packard einbrechen lassen. Der von Personalquerelen und Fehlentscheidungen im Management gebeutelte Konzern musste im ersten Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang von 44 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar hinnehmen.

Auch der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 30 Milliarden Dollar. Wesentlicher Grund für den Rückgang waren nach Angaben des Unternehmens die sinkende Nachfrage und ausbleibende Lieferungen wichtiger Teile aufgrund der Überschwemmungen in Thailand.

Schwache Zahlen in Schwellenländern

HP unternehme die notwendigen Schritte, um wieder erstklassig zu werden, versprach Konzernchefin Meg Whitman. Sie hatte den Job als Konzernchefin im September angetreten, nachdem der Deutsche Léo Apotheker mit seinen Umbauplänen bei HP gescheitert war. Doch der Erfolg bleibt bislang auch bei Whitman aus.

Selbst in den boomenden Schwellenländern war das Geschäft in den Monaten November bis Januar rückläufig. Die Anleger zeigten sich enttäuscht. Auch die Gewinnprognose für das laufende zweite Geschäftsquartal fiel schwächer aus als von Analysten erwartet. Die Aktie fiel nachbörslich um ein Prozent.

(tno/muv/sda)