Der Umbau von Hewlett-Packard (HP) trägt Früchte: Der US-Computerkonzern bremste im abgelaufenen Quartal seinen Schrumpfkurs deutlich ab. Das Unternehmen vermeldete einen Umsatzrückgang von lediglich ein Prozent auf 28,3 Milliarden Dollar.

Branchenexperten hatten im Schnitt mit einer Milliarde Dollar weniger gerechnet. «HP befindet sich heute in der besten Position seit langer Zeit», erklärte Konzernchefin Meg Whitman, die sich für dieses Jahr eine Stabilisierung der Erlöse vorgenommen hat. Die Aktien des Unternehmens legten in Folge der Bilanzveröffentlichung im nachbörslichen Handel leicht zu.

Neue Strategie

Die Firmenkundensparte mit Servern und Netzwerk-Ausrüstung steigerte ihre Einnahmen um ein Prozent. Whitman setzt bei ihrem Firmenumbau darauf, das lukrativere Geschäft mit Firmenkunden auszubauen, weil das klassische PC-Geschäft unter der neuen Konkurrenz von Smartphones und Tablets leidet. Dennoch legte auch der Geschäftszweig mit dem Computergeschäft etwas zu.

(reuters/dbe)