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Hiag will Liegenschaftsertrag weiter steigern

Hiag: Hat 2015 den Liegenschaftsertrag und Ergebnis gesteigert. Keystone

Im Geschäftsjahr 2015 hat die Immobilienfirma Hiag mehr verdient. Die auf die Nutzung ehemaliger Industrieareale spezialisierte Firma erwartet für das laufende Jahr einen ähnlichen Geschäftsgang.

Veröffentlicht am 21.03.2016

Die Immobilienfirma Hiag bewertet das Geschäftsjahr 2015 als erfreulich. Liegenschaftsertrag wie Ergebnis konnten gesteigert werden. Davon sollen die Aktionäre in Form einer 6 Prozent höheren Dividende profitieren.

Unter dem Strich verdiente die Hiag Immobilien-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 59,5 Millionen Franken, im Vergleich zu 48,9 Millionen Franken im Vorjahr. Auch das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA nahm auf 65 Millionen Franken zu von 59,3 Millionen Franken im 2014, wie die Hiag am Montag mitteilte. Ein Grund dafür war ein Gewinn aus der Neubewertung der Immobilien, der von 28,7 Millionen Franken im Vorjahr auf 31,5 Millionen Franken zunahm.

Ertrag gesteigert

Auch beim Liegenschaftsertrag konnte Hiag zulegen. Er stieg von 48,7 Millionen Franken auf 51,2 Millionen Franken an. Die Leerstandsquote im Gesamtportfolio reduzierte sich im Berichtsjahr auf 16 Prozent im Vergleich zu 18 Prozent im Vorjahr. Die Nettorendite im Bestandsportfolio blieb mit 5,4 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Immobilienportfolio umfasste Ende Dezember 115 Liegenschaften und wurde im Verlauf des Berichtsjahres von 1,15 Milliarden Franken auf 1,22 Milliarden Franken ausgebaut. In der Mitteilung erwähnt die Hiag vor allem den Kauf des Swissmetal-Areals im solothurnischen Dornach und die Arrondierung des Areals in Meyrin im Kanton Genf.

Organisches Wachstum

Insgesamt vier Projekte befanden sich zum Stichtag Ende 2015 im Bau. Das gesamte Entwicklungsportfolio umfasste 50 Projekte mit einem erwarteten Investitionsvolumen von rund 1,9 Milliarden Franken. Davon sollen Projekte mit einem Investitionsvolumen von 83 Millionen Franken in den nächsten drei Jahren in Angriff genommen werden.

Für das angelaufene Geschäftsjahr legt die Immobilienfirma, die auf die Nutzung ehemaliger Industrieareale spezialisiert ist, den Fokus auf organisches Wachstum im Portfolio und die Steigerung des Liegenschaftsertrags.

Die Hiag erwartet keine wesentliche Änderung des Marktumfelds, das seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizer Nationalbank im Januar 2015 geprägt ist von einer hohen Nachfrage nach Immobilienanlagen und damit gestiegenen Transaktionspreisen.

(sda/cfr/mbü)

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