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Banken
Hilfe für RBS kommt Steuerzahler teuer zu stehen

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RBS: Die Finanzkrise hatte das Institut in grosse Schwierigkeiten gebracht.Quelle: Keystone

Grossbritannien hat weitere Anteile an der RBS verkauft. Die Hilfsaktion während der Finanzkrise hat überhaupt nicht rentiert.

Veröffentlicht am 05.06.2018

Grossbritannien verkauft für mehr als zwei Milliarden Pfund weitere Anteile der verstaatlichten Royal Bank of Scotland. Wie die für die Verwaltung der RBS-Anteile zuständige Behörde am Montag bekanntgab, wird der Staat rund 925 Millionen Aktien für gut 2,5 Milliarden Pfund (3,3 Milliarden Franken) abgeben. Dies entspricht etwa 7,7 Prozent der RBS-Anteile insgesamt.

Der britische Staat würde dann noch 62 Prozent an dem Institut besitzen, bei der er während der Finanzkrise eingestiegen war. Die RBS hatte 2017 erstmals seit einem Jahrzehnt wieder einen Jahresgewinn erzielt.

Das staatliche Engagement kommt die Steuerzahler teuer zu stehen: Bei dem Verkauf für 2,5 Milliarden Pfund machte der Staat einen Verlust von 2,1 Milliarden Pfund.

(reuters/sda/mbü)

 

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