Der Liechtensteiner Baugeräte-Hersteller Hilti hat den Umsatz im vergangenen Jahr um 5,2 Prozent auf 4,2 Milliarden Franken gesteigert. Die Konjunkturschwäche auf dem europäischen Markt kompensierte das Wachstum vor allem in Latein- und Nordamerika.

Vor dem Hintergrund eines schwieriger werdenden Marktumfeldes habe Hilti ein gutes Umsatzergebnis erzielt, wird Konzernchef Bo Risberg in eine Unternehmensmitteilung zitiert. In lokalen Währungen betrug das Wachstum 4,4 Prozent.

In Europa reduzierte sich der Umsatz um insgesamt 1,9 Prozent. An Boden verloren hat der Baugeräte-Hersteller besonders in Südeuropa, während er in Zentral- und Nordeuropa zulegte.

Das Wachstum in anderen Geschäftsregionen kompensierte die Abschwächung in Europa. Auf dem Vormarsch ist Hilti in Lateinamerika mit einem Umsatzplus von 32 Prozent und in Nordamerika mit einem Wachstum von 13 Prozent. Die Regionen Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika sowie Asien/Pazifik wuchsen um knapp 9 beziehungsweise 9,5 Prozent.

(tno/aho/sda)