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Hilti mit zweistelligen Wachstumsraten

Hilti-Werkzeug: Der Baugerätekonzern steigert den Gewinn in den ersten acht Monaten.  Keystone

In den beiden grössten Märkten, Europa und Nordamerika, wuchs Hilti im einstelligen Bereich. Dafür legten sie in den aufstrebenden Märkten deutlich zu. Das Ergebnis: mehr Gewinn.

Veröffentlicht am 26.09.2014

ilti setzt den Aufholprozess beim Gewinn auf die Vorkrisenwerte fort: Der Reingewinn des Liechtensteiner Baugerätekonzerns ist in den ersten acht Monaten des Jahres gegenüber der Vorjahresperiode um rund einen Drittel auf 272,1 Millionen Franken in die Höhe geschnellt.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich um fast einen Viertel auf 361,6 Millionen Franken. Beim Umsatz aber bremsten Wechselkurseffekte das Wachstum, wie Hilti am Freitag mitteilte. Während der in Schweizer Franken abgerechnete Umsatz von Januar bis August um 3 Prozent auf 2,9 Milliarden Franken stieg, resultierte in Lokalwährungen ein Plus von 7,8 Prozent.

Einstelliges Wachstum in Europa und Nordamerika

In den Gebieten Lateinamerika, Asien/Pazifik sowie Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika verbuchte der Hersteller der roten Bohrmaschinen jeweils zweistellige Wachstumsraten in Lokalwährungen. In den beiden grössten Märkten Europa und Nordamerika wuchs Hilti im einstelligen Prozentbereich.

Der Baugerätehersteller, der nach einem Gewinneinbruch vor 2012 mit Sparprogrammen wieder auf den Wachstumskurs zurückgekehrt war, will das Geschäft mit verstärkten Investitionen weiter ausbauen. So steigerte der Konzern die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 16,3 Prozent. Wie beim Jahresabschluss im März angekündigt stellte Hilti bisher in diesem Jahr rund 720 neue Mitarbeiter ein.

Aussichten für das Gesamtjahr

Für das Gesamtjahr 2014 rechnet die Hilti-Gruppe weiterhin mit einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie einer «deutlichen Steigerung» der Profitabilität.

(sda/ise)

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