Der Liechtensteiner Baugeräte-Hersteller Hilti ist in den ersten vier Monaten 2012 trotz der Krise in Südeuropa weiter gewachsen. Der Umsatz nahm um 3 Prozent auf 1,315 Milliarden Franken zu.

In Lokalwährungen - also ohne die Effekte der Frankenstärke - betrug das Wachstum 8 Prozent, wie Hilti mitteilte. Damit behielt der Hersteller von Bohrhämmern und anderen Elektrowerkzeugen die positive Umsatzdynamik des Jahres 2011 bei, wie es hiess.

Zur Umsatzsteigerung trugen alle Geschäftsregionen bei: Am stärksten wuchs der Umsatz in Lateinamerika (+39 Prozent in Lokalwährungen). Trotz negativer Entwicklungen in einigen südeuropäischen Ländern legte Hilti in Europa in Lokalwährungen um 3,5 Prozent zu. In Franken umgerechnet resultierte hingegen ein Rückgang um 3,5 Prozent.

Hilti habe von Januar bis April das organische Wachstum fortsetzen können und die Massnahmen zur Profitabilitätssteigerung hätten erste positive Wirkungen gezeigt, bilanzierte Hilti-Chef Bo Risberg gemäss Communiqué. Für 2012 erwartet er in Lokalwährungen gerechnet nach wie vor ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich.

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(vst/laf/sda)