Der Liechtensteiner Baugerätehersteller Hilti hat in den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen um 2,6 Prozent höheren Umsatz von 2,86 Milliarden Franken erzielt. Die zunehmend volatile Währungssituation in einzelnen Wachstumsmärkten habe die Umsatzentwicklung negativ beeinflusst, teilte die Gesellschaft mit. In Lokalwährung betrug das Wachstum 3,1 Prozent.

Äusserst positiv entwickelte sich derweil die Profitabilität. Das Betriebsergebnis stieg um rund 63 Prozent auf 292 Millionen Franken. Dank Produktivitätssteigerungen und tieferen Strukturkosten konnte Hilti zudem den Reingewinn auf 203 Millionen beinahe verdoppeln (+95 Prozent).

Das Zwischenergebnis verdeutliche, dass hinsichtlich der Profitabilität grosse Fortschritte erzielt würden, heisst es weiter. «Wir haben die richtigen Initiativen ergriffen und sind in der Lage, auch in einem teilweise schwierigen Umfeld und mit entsprechend geringerem Umsatzwachstum erfolgreich zu sein», lässt sich CEO Bo Risberg zitieren.

Für das Gesamtjahr 2013 erwartet die Hilti Gruppe nach wie vor ein Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich sowie eine Fortsetzung der markanten Profitabilitätssteigerung bei einer Umsatzrendite zwischen 9 und 10 Prozent.

(awp/chb/aho)