Der erfolgsverwöhnte Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) hat im vierten Quartal die Auswirkungen der Schuldenkrise zu spüren bekommen. In den drei Monaten bis Ende November schrumpfte der Gewinn leicht auf 5,29 Milliarden schwedische Kronen, wie das auf preisgünstige Kleidung spezialisierte Unternehmen mitteilte.

Löwenanteil in Euro-Zone

Hier schlugen Preissenkungen zu Buche, die H&M vornahm, um Kunden in die Läden zu locken. Mit den Zahlen lag H&M dennoch leicht über den Schätzungen der Experten. Der Umsatz stieg von 30,95 auf 32,50 Milliarden Kronen. H&M macht den Löwenanteil seines Geschäfts in der Euro-Zone. Die hiesigen Senkungen von Staatsausgaben und die steigende Arbeitslosigkeit machen dem schwedischen Unternehmen das Leben schwer.

Jahresgewinn leicht gesteigert

Die schwedische Textilkette will nach 2012 mit der leichten Steigerungen bei Gewinn und Umsatz weiter expandieren. Bis Jahresende sollen 325 neue Textilhäuser weltweit eröffnet werden.

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr bei 304 neuen Filialen den Umsatz von 110 Milliarden Kronen auf 120,8 Milliarden Kronen (16 auf 17,4 Milliarden Franken) gesteigert. Der Nettogewinn stieg von 15,8 auf 16,9 Milliarden Kronen. Im vierten Geschäftsquartal ging der Ertrag von 5,4 auf 5,3 Mrd. Kronen leicht zurück.

Anzeige

(chb/awp/sda)