Boomende Geschäfte mit der Frühlingskollektion haben der Modekette H&M einen Gewinnsprung im zweiten Geschäftsquartal beschert. Zudem profitierten die Schweden von ihrem Sparkurs.

Der Gewinn nach Steuern sei zwischen März und Ende Mai um ein Viertel auf 5,81 Milliarden Schwedische Kronen (rund 787 Millionen Franken) gestiegen, teilte H&M in Stockholm mit. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf 37,8 Milliarden Kronen.

In fast allen Ländern konnte H&M mehr umsetzen. Auch das dritte Quartal sei gut angelaufen, hiess es.

Um das Wachstum weiter voranzutreiben, will Unternehmenschef Karl-Johan Persson ab Herbst ein deutlich breiteres Angebot an Schuhen anbieten. Zudem plant er, neben dem klassischen Filialgeschäft auch das Online-Geschäft auszubauen und Kleidung künftig auch in Spanien, Italien und China über das Internet zu verkaufen.

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«Wir sehen, dass einige unserer langfristigen Investments beginnen, Umsätze zu generieren», sagte Persson. In Frankreich startete der Internetverkauf im März.

Weltweit öffneten zwischen Anfang März und Ende Mai 93 neue Filialen, 375 sollen es in diesem Jahr insgesamt werden. Die meisten davon sollen in China und den USA aufgehen.

Als neue Märkte wollen die Skandinavier Australien, die Philippinen und Indien erobern. 2015 soll es mit Peru und Südafrika weitergehen.

Derzeit betreibt H&M weltweit knapp 3300 Geschäfte - fast 75 Prozent davon in Europa. In der Schweiz ist H&M mit 83 Filialen präsent.

(sda/chb)