Das Allschwiler Biotechunternehmen Actelion hat seinen Gewinn im ersten Quartal 2015 gesteigert. Grund dafür ist das Lungenmedikament Opsumit, wie das Unternehmen mitteilte. Actelion hat die Gewinnprognose für 2015 angehoben.

Der Reingewinn von Actelion stieg auf 159 Millionen Franken. Das waren 25 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Betriebsgewinn erhöhte sich um 24 Prozent auf 190 Millionen Franken. Der sogenannte Kerngewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 218 Millionen Franken.

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Lungenmedikament als Wachstumstreiber

Der Produktumsatz stieg auf 515 Millionen Franken. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Als Wachstumstreiber erwies sich das neue Lungenmedikament Opsumit, mit dem Actelion 95 Millionen Franken Umsatz erzielte. Das ist mehr als von Analysten erwartet, die im Schnitt mit 80 Millionen gerechnet hatten.

Den grössten Teil des Umsatzes machte jedoch Tracleer aus. 344 Millionen Frankenwurden mit dem Vorgängerprodukt von Opsumit umgesetzt, 7 Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

Plus in den USA und Europa

In den USA stieg der Umsatz dank Opsumit um 36 Prozent, wie Actelion schrieb. Auch in Europa kurbelte das neue Medikament das Wachstum an. Ohne Währungseffekte stieg der Umsatz um 5 Prozent. In Franken war der Europa-Umsatz aber 6 Prozent tiefer als im Vorjahresquartal.

Die negativen Effekte durch den aufgewerteten Franken bezifferte das Unternehmen mit insgesamt 9 Millionen Franken oder minus 2 Prozent.

(sda/moh)