Die Mühlenbetreiberin Groupe Minoteries hat den Umsatz im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Beim Gewinn kam das Waadtländer Unternehmen aber nicht recht vom Fleck.

Sowohl quantitativ wie auch qualitativ seien die Ernten der letzten zwei Jahre weit unterdurchschnittlich ausgefallen, betont das Unternehmen. Dies habe auf dem Markt für Weichweizenmehl einen zusätzlichen Kostenschub und damit auch eine weitere Verschlechterung der Margen mit sich gebracht.

Integration der Grands Moulins de Cossonay Sàrl

Der Umsatz wuchs um 8,7 Prozent auf 150,8 Millionen Franken. Diese Steigerung sei im Wesentlichen auf die Integration der Grands Moulins de Cossonay Sàrl zurückzuführen, teilt das Unternehmen am Dienstagabend mit. Das Unternehmen schätzt seinen Marktanteil in der Schweiz auf knapp einen Drittel.

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda erhöhte sich leicht auf 13,3 Millionen Franken von 12,3 Millionen im Jahr 2013. Unter dem Strich erzielte das Unternehmen einen Reingewinn von 5,2 Millionen (+2 Prozent).

(sda/chb/gku)

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