Der britische Ölmulti BP hat das zweite Quartal 2011 mit einem Milliardengewinn abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum hatte die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dem Konzern noch einen Verlust von fast 17 Milliarden Dollar verursacht.

Wie BP am Dienstag mitteilte, ergab sich in den abgelaufenen drei Monaten ein Reingewinn von 5,31Milliarden Dollar. Zwar habe sich die Produktion durch den Verkauf von Ölfeldern verringert, dieser Effekt sei aber durch den Anstieg des Ölpreises mehr als ausgeglichen worden.

Der Verkauf von Produktionsanlagen war erforderlich geworden, um die Folgekosten der Umweltkatastrophe schultern zu können.

Vor mehr als einem Jahr war die Bohrplattform «Deepwater Horizon» explodiert und hatte eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in den USA ausgelöst. Damals floss fast drei Monate lang ungehindert Öl ins Meer und richtete an Flora, Fauna, in der Fischwirtschaft und im Tourismus grosse Schäden an.

(rcv/laf/sda)