Der Baustoffkonzern Holcim hat im ersten Halbjahr 2014 einen Rückgang des Nettoumsatzes um 6,1 auf 9,06 Milliarden Franken verzeichnet. Der betriebliche Ebitda ging um 10,6 Prozent auf 1,63 Milliarden zurück und die entsprechende Marge auf 18,0 Prozent von 18,9 Prozent im Vorjahreszeitraum, wie Holcim mitteilt.

Der Betriebsgewinn sank um 8,0 Prozent auf 962 Millionen Franken und der Reingewinn nach Minderheiten um 15 Prozent auf 485 Millionen. Insbesondere die schwache Währungsentwicklung in Indien und Indonesien belastete das Ergebnis. Auf vergleichbarer Basis wurde beim Umsatz ein Anstieg um 4,8 Prozent und beim Betriebsgewinn um 2,6 Prozent verbucht.

Ausblick bestätigt

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten bei allen Kennzahlen unterschritten. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 9,20 Milliarden Franken, für den Ebitda bei 1'764 Millionen, für den Ebit bei 1'092 Millionen und für den Reingewinn nach Minderheiten bei 522 Millionen.

Die Verkaufsvolumen haben sich demgegenüber im ersten Halbjahr erhöht, insbesondere in Nordamerika, Afrika/Naher Osten und Europa. Der konsolidierte Zementabsatz wuchs um 0,7 Prozent auf 207,7 Millionen Tonnen. Die Zuschlagstofflieferungen legten leicht um 0,2 Prozent auf 69,6 Millionen Tonnen zu und die Transportbetonvolumen gingen um 3,9 Prozent auf 18,1 Millionen Kubikmeter zurück.

Mit dem Halbjahresabschluss hat Holcim den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigt. Für 2014 rechnet der Konzern weiter mit einem organischen Wachstum beim Betriebsgewinn, einer Verbesserung auf operativer Ebene und einem steigenden Zementabsatz. Der Absatz bei den Zusatzstoffen soll sich hingegen flach entwickeln. Das Kostensenkungsprogramm Holcim Leadership Journey sei weiter auf Kurs und werde seine Ziele erreichen.

(awp/dbe/vst)