Der Nettoumsatz von Holcim in den ersten neuen Monaten 2011 betrug 15,46 Milliarden Franken und lag damit 6,7 Prozent tiefer als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit 15,25 Milliarden Franken gerechnet.

Vor allem die Situation in der Eurozone und in Nordamerika sei weiterhin angespannt, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Lateinamerika sowie die Märkte in Asien und der Pazifikregion seien hingegen auf dem Weg des Wachstums. Insgesamt sei es im dritten Quartal gelungen, wieder mehr Zement und mehr Zuschlagstoffe zu verkaufen. Nur Asphalt sei weniger nachgefragt gewesen, hiess es.

Eindeutig weniger blieb unter dem Strich: Der Betriebsgewinn des rund 80'000 Mitarbeiter zählenden Weltkonzerns sank um 16,9 Prozent auf 2,97 Milliarden Franken. Der starke Franken laste mit knapp einer halben Milliarde Franken auf dem Betriebsresultat, teilte Holcim mit.

Der Reingewinn ging um 17,9 Prozent auf gut 1 Milliarden Franken zurück. Nach Minderheiten verdiente Holcim 713 Millionen Franken, das sind 18,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Hier erreichte Holcim die von den Analysten prognostizierten 726 Millionen Franken hingegen nicht ganz. Der Gewinnrückgang zeigte sich besonders deutlich im dritten Quartal.

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(laf/vst/sda)