Die italienischen Wettbewerbsbehörden eröffnen eine Untersuchung gegen vier Zementunternehmen, darunter auch Holcim Italia. Dabei gehe es um den Vorwurf, dass die Unternehmen den Preis künstlich hochgehalten hätten, heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung der Behörde.

Neben der italienischen LafargeHolcim-Tochter wird auch gegen die Unternehmen Bucci Unicem, Cementir Italia und Industria Cementi Giovanni Rossi ermittelt.

LafargeHolcim-Tochter beteuert Unschuld

Die Beamten der Wettbewerbsbehörde hätten am Mittwoch und Donnerstag mit Hilfe der Steuerbehörden bei den Unternehmen Durchsuchungen durchgeführt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Holcim Italia bestätigte die Untersuchungen in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Unternehmen habe die Gesetze, einschliesslich der Wettbewerbsbestimmungen, stets eingehalten, beteuert die LafargeHolcim-Tochter darin.

(sda/gku/me)