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Zahlen
Holcim liefert durchwachsenes Ergebnis ab

Holcim-Fabrik in Untervaz: Umsatz und Betriebsgewinn des Konzerns schrumpften im zweiten Quartal 2013. (Bild: Keystone)

Der weltgrösste Zementhersteller hat in der ersten Hälfte 2013 ein Minus beim operativen Ergebnis hinnehmen müssen. Der Reingewinn steigt dank eines Firmenverkaufs in Australien.

Veröffentlicht am 15.08.2013

Die stockende Konjunktur in den Schwellenländern und das schlechte Wetter haben den Baustoffkonzern Holcim in der ersten Hälfte 2013 ausgebremst. Weil deshalb weniger gebaut werden konnte, schrumpften die Verkäufe von Zement, Zuschlagstoffen, Transportbeton und Asphalt. Insgesamt sank der Umsatz um 5,1 Prozent auf 9,649 Milliarden Franken.

Insbesondere in Indien, Kanada, Mexiko und Marokko habe die Nachfrage nicht den Erwartungen entsprochen. Deutlich besser sei hingegen das wirtschaftliche Klima unter anderem auf den Philippinen oder in Ecuador gewesen.

Ergebnis sinkt, Reingewinn legt dank Firmenverkauf zu

Das operative Ergebnis geriet ebenfalls unter Druck. Der betriebliche Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel um 3,4 Prozent auf 1,819 Milliarden Franken. 

Unter dem Strich konnte Holcim den Reingewinn indes um 23,8 Prozent auf 760 Millionen Franken verbessern. Zur Steigerung trug der Verkauf von 25 Prozent an Cement Australia bei. Den Aktionären verblieben davon 571 Millionen Franken. Das ist ein Anstieg um beinahe die Hälfte.

Fürs laufende Jahr erwartet der Konzern steigende Zementverkäufe. Bei den Zuschlagsstoffen und beim Transportbeton dürfte indes das Vorjahresniveau nicht erreicht werden.

(jev/moh/sda)

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