Mehr Zementlieferungen und gestiegene Verkaufspreise haben Holcim in den ersten neun Monaten des Jahres Schub gegeben. Der Gewinn stieg um 9,8 Prozent auf 783 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte.

Obwohl Holcim nach einem durchzogenen Start ins Jahr eine Gewinnsteigerung gelang, wurden die Analystenprognosen nicht ganz erreicht. Die Finanznachrichtenagentur AWP hatte in einer Umfrage Schätzungen ermittelt, die im Schnitt mit einem Ergebnis von 796 Millionen Franken gerechnet hatten.

Die schwierige Lage im rezessionsgebeutelten Europa glich der zweitgrösste Zementhersteller der Welt in den Schwellenländern aus. In Übersee wird nach wie vor sehr viel gebaut. Holcim kommt dabei zugute, dass der Konzern in zahlreichen Ländern verankert ist. Der Umsatz stieg insgesamt um 4,9 Prozent auf 16,20 Milliarden Franken.

Der Zementabsatz stieg um 2,4 Prozent auf 111,4 Millionen Tonnen. Zurückgegangen sind dafür die ausgelieferten Mengen an Zuschlagstoffen, und zwar um 8,7 Prozent auf 120,3 Millionen Tonnen. Der Transportbeton-Absatz verringerte sich um 2,8 Prozent auf 35,5 Millionen Kubikmeter, der Asphalt-Ausstoss ging um 13,8 Prozent auf 5,5 Millionen Tonnen zurück.

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(tke/vst/sda)