Zwei Tage nach der Fusionsankündigung verkaufen die Zementkonzerne Holcim und Lafarge die gemeinsam betriebene Gesellschaft in Französisch-Guyana. Die kolumbianische Argos bezahlt nach eigenen Angaben vom Mittwoch 50 Millionen Euro für Ciments Guyanais. Der Zukauf ergänze die Argos-Anlagen in Surinam und auf den Antillen.

Holcim und Lafarge hatten am Montag angekündigt, bis Mitte 2015 zu fusionieren. Zusammen kommen Holcim und Lafarge auf einen Umsatz von rund 32 Milliarden Euro.

Angesichts von Überlappungen will LafargeHolcim aber Geschäfte mit einem Umsatz von insgesamt rund fünf Milliarden Euro verkaufen. Ein Holcim-Sprecher erklärte, die Veräusserung in Französisch-Guyana stehe nicht im Zusammenhang mit dem Verkaufsprogramm.

(reuters/vst)