Der japanische Autobauer Honda will seinem angeschlagenen Airbag-Lieferanten Takata finanziell nicht allein aus der Rückruf-Misere helfen. Man erwäge keine finanzielle Unterstützung, sagte Honda-Präsident Takahiro Hachigo laut der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press. Honda ist der vom Takata-Debakel am stärksten betroffene Autokonzern, doch sind auch viele andere Autohersteller betroffen.

In der Branche gibt es die Erwartung, dass Honda eine führende Rolle bei der Hilfe für Takata spielt. Hachigo erklärte jedoch, dass das nicht allein ein Problem für Honda sei. Takata muss weltweit rund 50 Millionen Airbag-Generatoren zurückrufen. Die Airbags können unvermittelt auslösen und so eine Explosion verursachen, bei der Teile der Verkleidung durch den Innenraum des Fahrzeugs geschleudert werden.

(reuters/mbü)