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Mängel
Honda muss Massenrückruf noch ausweiten

Airbag-Halterung von Takata nach Crash: Gefährliche Metallteile.  Bloomberg

Honda weitet den Rückruf auch in Japan aus. Grund sind Mängel der zugekauften Airbags von Takata. Weltweit wurden deswegen bislang 16 Millionen Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern zurückgerufen.

Veröffentlicht am 05.12.2014

Honda wird demnächst in Japan 135'000 weitere Autos in die Werkstätten zurückrufen. Eine Sprecherin des Herstellers sagte am Freitag, dies stehe im Zusammenhang mit den Problemen des Airbag-Produzenten Takata. Zum genauen Zeitpunkt wollte Honda noch keine Angaben machen.

Hintergrund ist die Anordnung der amerikanischen Verkehrsaufsicht an Takata, Rückrufe in den USA auf das ganze Land auszuweiten. Ähnliche Modelle werde Honda deswegen nun auch im Heimatmarkt in die Werkstätten beordern. Bereits am Donnerstag waren beim Weltmarktführer Toyota 190'000 weitere Fahrzeuge betroffen.

Jeder fünfte Airbag ist weltweit von Takata

Takata stellt weltweit jeden fünften Airbag her. Die eigentlich zur Sicherheit eingebauten Luftkissen können allerdings bei einem Unfall, teilweise auch ohne Aufprall, explodieren, so dass heisse Metallteile umherfliegen. Deswegen sind bereits mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

Mehr als 16 Millionen Fahrzeuge sind in diesem Zusammenhang weltweit in die Werkstätten beordert worden. Betroffen sind auch BMW, Ford, Chrysler und Mazda.

(reuters/gku)

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