1. Home
  2. Unternehmen
  3. Hongkong geht gegen die UBS vor

Hongkong geht gegen die UBS vor

Die UBS sieht sich jetzt auch mit einem Verfahren in Hongkong konfrontiert. (Bild: Keystone)

Die Libor-Affäre zieht weitere Kreise: Jetzt haben auch die Aufsichtsbehörden in Hongkong die Schweizer Grossbank UBS ins Visier genommen.

Veröffentlicht am 20.12.2012

Die Behörden in Hongkong haben im Zusammenhang mit möglichen Zinsmanipulationen eine Untersuchung gegen die Schweizer Grossbank UBS eröffnet. Das gab die Zentralbank von Hongkong (HKMA) bekannt.

In einem Communiqué schrieb die HKMA, sie habe Informationen von ausländischen Regulatoren zum Verhalten der UBS in der Festsetzung von Referenzzinssätzen erhalten. Betroffen sei der Hongkonger Hibor sowie andere Referenzzinssätze der Region.

UBS-Händlern wird vorgeworfen, dass sie zwischen 2006 und 2010 die wichtigsten Referenzzinssätze für die Finanzwelt auf unerlaubte Weise mit Eingaben manipuliert und andere Banker dazu angestiftet haben, dies ebenfalls zu tun. Am Mittwoch hatten die Behörden in den USA, Grossbritannien und in der Schweiz der Grossbank deshalb eine Busse von rund 1,4 Milliarden Franken aufgebrummt.

Mit der Zahlung der Strafe gibt die Bank zu, eines von mutmasslich rund einem Dutzend Finanzhäuser gewesen zu sein, die an diesen Machenschaften beteiligt waren.

(muv/vst/sda)

Anzeige