Vulkane, Geysire, Fjorde und ein cooles Fussballteam: Island erlebt einen wahren Tourismus-Boom.

Jetzt engagiert sich auch die Hotelplan Group dort. Obwohl die Migros-Tochter auf eine Asset-Light-Strategie schwört und also keine Flugzeuge, Hotels oder Schiffe besitzt, wird sie in Island investieren. «Unsere England-Tochter plant ein kleines Feriendorf», sagt Hotelplan-Group-Chef Thomas Stirnimann, «es wird rund zwölf Jurten mit Platz für jeweils vier bis sechs Gäste umfassen.»

Geplant ist die Eröffnung für 2019, «wenn alles gut läuft, kann es auch schon per Wintersaison 18/19 sein». Das Mini-Resort ist auf englische Kundschaft ausgelegt, Stirnimann schliesst aber nicht aus, dass dereinst auch Schweizer Kunden isländische Jurten-Nächte buchen können.

Das Projekt entstand aus einem Wettbewerb: «Ich bat jeden Unternehmensleiter um seine beste Idee», erzählt Stirnimann. Der siegreiche Jurten-Input kam vom Chef des Soft-Adventure-Unternehmens Explore, das Hotelplan UK 2015 erworben hatte.

Auch wenn man nun in Island investiere, sei das keine Abkehr vom Asset-Light-Gedanken, so Stirnimann: «Jurten kann man kaum als Immobilien bezeichnen. Höchstens als mobile Immobilien.»

(ag)