Die britische Grossbank HSBC, die insbesondere in Asien eine starke Marktposition besitzt, hat im ersten Halbjahr ihren Gewinn von 11,1 auf 11,5 Milliarden Dollar gesteigert. Um Kosten zu senken kündigte das Finanzinstitut allerdings die Streichung von weiteren 25’000 Stellen an.

Einen Wegfall von 5000 Stellen hat die Bank bereits früher verkündet. Und auch in den USA tritt HSBC vehement auf die Kostenbremse und verkauft knapp 200 Niederlassungen.

Wie die grösste europäische Bank am Sonntag mitteilte, sollen die Filialen für rund eine Milliarde Dollar an die First Niagara Financial Group verkauft werden. Damit würde das Institut auf einen Schlag rund 40 Prozent seiner US-Niederlassungen loswerden.

 

Die Bank hatte im Mai verkündet, wegen steigender Kosten und einem geringerem Wachstum 3,5 Milliarden Dollar einsparen zu wollen. In Grossbritannien strich HSBC bereits im Juni 700 von 55'000 Stellen. Auch andere Grossbanken wie Lloyds und Goldman Sachs, aber auch die beiden Schweizer Institute UBS und Credit Suisse haben unlängst einen Stellenabbau angekündigt.

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(laf/sda)