Die britische Grossbank HSBC streicht in der Heimat weitere knapp 1150 Stellen. Das grösste Geldhaus Europas reagiert mit der neuen Sparrunde auf die anhaltend trüben Renditeaussichten für die Branche.

Der Schwerpunkt der Kürzungen liege im Vermögensverwaltungsgeschäft in Großbritannien, erklärte das Institut. Künftig würden Kunden in normalen Bank- und in Anlagefragen von einem Berater betreut.

Seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren hat HSBC-Chef Stuart Gulliver weltweit knapp 35'000 Jobs oder 12 Prozent aller Stellen abgebaut. Damit reduzierte er die Kosten pro Jahr um 3,6 Milliarden Dollar.

Experten rechnen damit, dass in diesem Jahr weitere rund 5000 Jobs auf der Kippe stehen. In Grossbritannien beschäftigt die Bank 47'000 Mitarbeiter. Rund um den Globus bauen Banken derzeit Zehntausende Arbeitsplätze ab, um sich für schrumpfende Erträge in Zeiten schärferer Regulierung zu rüsten.

(tno/aho/reuters)