Europas grösste Bank HSBC erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, ihr britisches Privatkundengeschäft abzuspalten. Spitzenmanager des in London ansässigen Geldhauses zögen derzeit in Betracht, den Bereich in einer rund 20 Milliarden Pfund (umgerechnet etwa 28 Milliarden Euro) schweren Transaktion auszugliedern, schreibt die «Sunday Times» unter Berufung auf mit den Überlegungen vertraute Personen. HSBC wollte den Bericht nicht kommentieren.

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Vor kurzem hatte HSBC angesichts steigender Steuern in Grossbritannien damit gedroht, die Konzernzentrale zu verlegen. Aus Verärgerung über die wachsenden Abgaben hatten Aktionäre einen Umzug ins Gespräch gebracht, das Institut macht den Grossteil seiner Geschäfte in Asien.

(reuters/gku)