Huber+Suhner hat aufgrund des starken Schweizer Frankens weitere Massnahmen angekündigt. Mit Zustimmung der Arbeitnehmervertretung wird die Wochenarbeitszeit per 1. März für voraussichtlich 12 Monate auf 43 von 40 Stunden erhöht. Parallel dazu wird auch die Zahl der temporären Mitarbeitenden reduziert. Zudem werden die Zielsaläre für die Konzernleitung um 10 Prozent sowie für die anderen Kadermitglieder um 5 Prozent gekürzt, und der Verwaltungsrat verzichtet auf 10 Prozent seiner Vergütung.

Die geplante Arbeitszeitverlängerung erfolge gemäss Gesamtarbeitsvertrag von Swissmem, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Über das Massnahmepaket sei in einer Vereinbarung mit der Arbeitnehmervertretung entschieden worden.

Intensive Arbeiten, um Wettbewerbsfähigkeit herzustellen

Das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen hatte zuvor bereits mit einem Personalstopp, einer Lohn-Nullrunde für 2015 in der Schweiz sowie verschiedenen Sparmassnahmen auf die Frankenaufwertung reagiert. Man arbeite intensiv an kurz- und mittelfristigen weiteren Massnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Schweiz wieder herzustellen, schreibt Huber+Suhner weiter.

(awp/moh)

Anzeige