Der Industriekonzern Huber+Suhner kehrt im März zur 40-Stunden-Woche zurück. Man habe mit den Arbeitnehmervertretungen (ANV) in Pfäffikon und Herisau vereinbart, die aufgrund der Währungskrise eingeführten Arbeitszeiterhöhungen aufzuheben, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die im Februar 2015 eingeführten Sofortmassnahmen hätten dem Unternehmen «massgeblich geholfen, die wirtschaftlichen Folgen der extremen Aufwertung des Schweizer Frankens zu mildern».

Die Massnahmen in der Schweiz umfassten einen Personalstopp, die Erhöhung der Arbeitszeit auf 43 Stunden pro Woche, die befristete Reduktion der Verwaltungsrats- und Konzernleitungsvergütungen um 10 Prozent und der Kader-Ziellöhne um 5 Prozent. Die im Mai eingeleiteten strukturellen Massnahmen würden nun sukzessive ihre Wirkung entfalten und würden die wegfallenden Einsparungen der Sofortmassnahmen im Geschäftsjahr 2016 kompensieren, heisst es dazu.

(awp/me)