Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2012 einen Rückgang des Ebit um 63 Prozent auf 24,5 Millionen Franken und der Ebit-Marge auf 3,5 Prozent von 8,7 Prozent verzeichnet. Der Reingewinn sackte um 56 Prozent auf 21,8 Millionen ab. Allerdings wirkte sich im Vorjahr der Verkauf eines Arealteils mit 15,9 Millionen Franken positiv aus, was den Rückgang etwas relativiert.

Wie das Unternehmen mitteilt, soll die Dividende auf 0,50 CHF gesenkt werden, nachdem im Vorjahr noch 0,95 Franken ausbezahlt worden waren.

Mit dem Ergebnis hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten auf Stufe Ebit deutlich und beim Reingewinn knapp verfehlt. Der AWP-Konsens für den Ebit lag bei 32,5 Millionen Franken und für den Reingewinn bei 22,1 Millionen.

Bereits im Januar hatte Huber+Suhner den Umsatz bekanntgegeben. Er sank um 8 Prozent auf 698 Millionen Franken, der Auftragseingang übertraf hingegen mit 748 Millionen den Vorjahreswert um 2 Prozent.

Als Gründe für den deutlichen Gewinnrückgang verwies das Unternehmen ferner auf den Einbruch im Solarmarkt, welcher von den anderen Geschäftsbereichen nicht habe kompensiert werden können.

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Für 2013 erwartet das Unternehmen die Rückkehr auf den Wachstumspfad. So soll im 2013 das mittelfristige Zielband einer Ebit-Marge im Bereich von 6 bis 9 Prozent erreicht werden, heisst es weiter.

(tke/awp)