Huber+Suhner, Hersteller von elektronischer und optischer Verbindungstechnik, hat im ersten Halbjahr 2013 den Umsatz um gut 23 Prozent auf 387,5 Millionen Franken gesteigert, wobei sich das organische Wachstum auf +18 Prozent belief. Der Auftragseingang ging dagegen um 9,7 Prozent auf 352,4 Millionen zurück. Zum starken Umsatzanstieg hätten alle Geschäftsbereiche beigetragen, insbesondere aber der Bereich Fiberoptik mit einem Plus von 57 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

Der Ebit hat sich auf 29,4 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht und auch die Ebit-Marge verbesserte sich auf 7,6 von 2,8 Prozent deutlich. Klammert man Einmaleffekte wegen Wertberichtigungen im Solarbereich aus, hätte der Ebit gar bei 39,7 Millionen gelegen. Der Reingewinn hat sich auf 23,0 Millionen ebenfalls mehr als verdreifacht.

Analysten übertroffen

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 380 Millionen Franken, für den Ebit bei 26,5 Millionen und für den Reingewinn bei 20,9 Millionen.

Insgesamt sei das erste Halbjahr sehr positiv ausgefallen, schreibt Huber+Suhner. Die Verbesserung des Betriebsergebnisses sei wegen der Insolvenzen zweier Kunden aus dem Solarbereich und den damit verbundenen Wertberichtigungen «besonders erfreulich».

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Für das Gesamtjahr 2013 hält Huber+Suhner an der Prognose vom März fest. Demnach soll eine EBIT-Marge im Bereich des Zielbandes von 6 bis 9 Prozent erreicht werden. Neu kommt noch eine Umsatzprognose hinzu: Dieser soll im Gesamtjahr den Vorjahreswert um rund 5 Prozent übertreffen. Das zweite Halbjahr 2013 dürfte indes etwas verhaltener ausfallen als das erste.

(tke/aho/awp)