Hügli ist im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres 2013 vor allem akquisitionsbedingt deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg um 10,9 Prozent auf 182,4 Millionen Franken. Die organische Umsatzentwicklung sei mit -0,2 Prozentdabei aber klar unbefriedigend ausgefallen, teilte der Nahrungsmittelhersteller mit. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit stieg um knapp 14 Prozent auf 14,0 Millionen Franken, der Reingewinn um gut 18 Prozent auf 10,0 Millionen Franken.

Die seit zwei Jahren steigenden Rohstoffpreise hätten sich auf hohem Niveau weiter stabilisiert, so dass ab Mitte 2013 der Bruttomargenverlust einen Boden gefunden habe. Dank Prozessverbesserungen und Kostenmanagement sei die bisherige Kostenbasis zudem «insgesamt weiter optimiert» worden. Die Ebit-Marge stieg entsprechend auf 7,7 Prozent von 7,5 Prozent. Der Konzerngewinn profitierte zudem von tieferen Zinsaufwendungen.

Die vorgelegten Zahlen lagen mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen. Die Banken ZKB und Vontobel haben für Umsatz, Ebit und Reingewinn 184,3/182,0 Millionen, 14,1/13,8 Millionen bzw. 9,7/9,7 Millionen Franken geschätzt.

In der ersten Jahreshälfte habe sich die Division Brand Solutions (organisch +9,9 Prozent) «unverändert dynamisch» entwickelt, sowohl in den biologischen wie auch in den klassischen Produktlinien. Ebenso habe die Division Consumer Brands ein «solides Umsatzwachstum» von +4,4 Prozent in Lokalwährungen erzielt, vorwiegend mit Markenprodukten in Bio-Qualität. Auf der anderen Seite sei das Key-Account Geschäft der Division Food Industry deutlich rückläufig gewesen (-10,5 Prozent), heisst es.

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(tke/aho/awp)