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Hypothekarbank Lenzburg
Glänzendes Resultat der «Hypi»

Marianne Wildi
Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg, führt die Regionalbank mit grosser Innovationsfreude. Quelle: ZVG

Die Hypothekarbank Lenzburg hat allen Grund zum Feiern. Nicht nur, dass die Regionalbank heuer 150 Jahre alt wird, auch das Resultat des vergangenen Geschäftsjahres sorgt beim Management wie auch bei den Aktionären für gute Laune.

Von Sandra Escher Clauss
am 18.01.2018

Die Hypothekarbank Lenzburg hat allen Grund zum  Feiern. Nicht nur, dass die Regionalbank heuer 150 Jahre alt wird, auch das Resultat des vergangenen Geschäftsjahres sorgt beim Management wie auch bei den Aktionären für gute Laune. So konnte das Unternehmen den Ertrag 2017 gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Millionen auf 77,3 Millionen steigern. Dazu beigetragen haben sämtliche Ertragskomponenten aus dem Kerngeschäft.

Aufgrund des guten Ergebnisses beantragt der Verwaltungsrat an der kommenden Generalversammlung, eine unveränderte Dividende von 110 Franken pro Aktie auszurichten. Weiter soll den Aktionären mit einer steuerbefreiten Nennwertreduktion ein zusätzlicher Betrag von 40 Franken pro Aktie ausgezahlt werden. «Mit diesen 150 Franken im 150. Jahr Hypothekarbank Lenzburg», so VR-Präsident Gerhard Hanhart, «möchten wir uns bei unseren Aktionären für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung bedanken.»

Mit diesem guten Ergebnis überschreitet die Bilanzsumme der Hypothekarbank Lenzburg erstmals die Marke von fünf Milliarden Franken. Die Hypothekarforderungen konnten um weitere 161 Millionen auf 3874 Millionen Franken gesteigert werden. Das ausgewiesene Eigenkapital beträgt – unter Einbezug der Reserven für allgemeine Bankrisiken und unter Berücksichtigung der vorgesehenen Gewinnerwartung und der Nennwertrückzahlung – 453 Millionen Franken. Die Eigenmittelquote nach Basel III von 19 Prozent liegt damit deutlich über dem gesetzlichen Minimum von 12.2 Prozent.

Die gezielte Positionierung im Bereich Digitalisierung im Banking bleibt weiterhin ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie. Aus diesem Grund soll an der Generalversammlung im März mit der ETH-Professorin Doris Agotai eine ausgewiesene Digitalisierungsexpertin neu in das Aufsichtsgremium gewählt werden. (se)