Die HypoVereinsbank (HVB), die deutsche Tochter der italienischen UniCredit SpA, will laut Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) Stellen im Privatkundengeschäft streichen.

In diesem Jahr sollen den FAZ-Informationen zufolge rund 600 Stellen wegfallen und etwas mehr als ein Dutzend Filialen geschlossen werden. Die Zeitung beruft sich dabei auf Informationen aus dem Umfeld der Bank.

Gespräche zum Umbau wollte der Vorstand in Kürze mit dem Betriebsrat aufnehmen, heisst es weiter. Die HVB stand für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung.

Pikant: Aktuell laufen in den HVB-Filialen «Wünsche-werden-wahr-Wochen». Damit sollen die Mitarbeiter ihren Kunden den «Komfort-Kredit» zu Sonderkonditionen verkaufen - «auch wenn sie persönlich in den kommenden Wochen ganz andere Wünsche haben dürften», so die FAZ.

Ende November war die Bank wegen einer Razzia in die Schlagzeilen geraten - der Verdacht: Steuerbetrug mit Aktiengeschäften.

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(vst/tke)

Jobabbau - diese Firmen streichen Stellen: