Der US-Technologiekonzern IBM profitiert von einer stärkeren Nachfrage nach seinen Software-Dienstleistungen. Netto verdiente der Konkurrent von Dell und Oracle im zweiten Quartal 4,1 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte.

Der Reingewinn stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 5,9 Prozent auf 3,88 Milliarden Dollar. Pro Aktie lag das Ergebnis ohne Sonderposten bei 3,51 Dollar und damit über den Analystenerwartungen von durchschnittlich 3,43 Dollar.

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Allerdings hinterliessen Währungseffekte ihre Spur in der Bilanz. Der Umsatz fiel mit 25,8 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal um drei Prozent schwächer aus und verfehlte die Schätzungen von Experten.

Besonders deutlich fiel der Umsatzrückgang in der Computersparte Systems and Technology mit 9 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar aus. Auch andere Unternehmen der Branche haben derzeit mit einem schwachen Computer-Markt zu kämpfen, während das Geschäft mit Smartphones und Tablets boomt.

IBM hatte allerdings schon vor Jahren seine PC-Sparte verkauft und sich auf Grossrechner und lukrative Dienstleistungen konzentriert. Die Gewinnprognose für das gesamte Jahr hob IBM nach den Zahlen auf mindestens 14,40 Dollar pro Aktie von zuvor mindestens 14,27 Dollar an. Der Kurs legte nachbörslich um 1,8 Prozent zu.

(rcv/muv/sda)