Unternehmensraider Carl Icahn bekräftigt in seinem jüngsten Schreiben an die Transocean-Aktionäre die von ihm gewünschten Änderungen in der Dividendenpolitik sowie in der partiellen Neubesetzung des Verwaltungsrats.

Wie aus einem Schreiben am Montagabend hervor geht, taxiert Icahn den Entscheid des Verwaltungsratspräsidenten Michael Talbert, nach einer möglichen Wiederwahl am kommenden Freitag erst auf die Generalversammlung von 2014 zurückzutreten, als «äusserst absurd».

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Zudem hebt der Investor hervor, dass auch die Schweizer Anlagestiftung Ethos den institutionellen Investoren rät, die drei VR-Kandidaten von Icahn in das Gremium zu wählen. Somit würden sich ISS, Ethos und Glass Lewis für die drei Kandidaten aussprechen, betont Icahn.

Transocean befindet sich in einem Disput mit Grossaktionär Carl Icahn, der die drei eigenen Leute Jose Maria Alapont, John Lipinski, Samuel Merksamer in den Verwaltungsrat wählen lassen will und eine hohe Dividendenausschüttung von 4 Dollar je Aktie verlangt. Transocean will lediglich eine Dividende von 2,24 Dollar je Aktie ausschütten.

(rcv/awp)