Der US-Finanzinvestor Carl Icahn hat seine Forderung nach Aktienrückkäufen bei Apple in Höhe von 50 Milliarden Dollar aufgegeben. Der US-Konzern werde im laufenden Finanzjahr offenbar Anteile im Wert von 32 Milliarden Dollar vom Markt nehmen, erklärte Icahn in einer auf seiner Website veröffentlichten Erklärung. Damit nähere sich Apple bereits seinem Ziel. Deshalb gebe es keinen Grund mehr, die höhere Summe zu verlangen.

Apple-Aktien lagen nach der Erklärung 1,4 Prozent im Plus

Icahns Forderung war auf Widerstand gestossen. Die Beraterfirma ISS empfahl den Apple-Aktionären, gegen den Vorschlag zu stimmen. Innerhalb von zwei Wochen hat der iPhone- und Mac-Hersteller bereits 14 Milliarden Dollar für Rückkäufe eingesetzt.

(reuters/tke/vst)